Als Ange Postecoglou Tottenham auf Platz 17 der Premier League führte, das auf der Abstiegszone ausbalancierte, waren die Fans niedergeschlagen und wütend. Doch mit Leicester dreizehn Punkten Rückstand mussten die Spurs-Fans keinen Abstieg fürchten, sondern ihren Erfolg in der Europa League genießen. Zehn Spiele vor Ende der Saison 2025/26 erkennen die Fans, die seit 1978 nicht mehr aus der höchsten Liga gespielt haben, dass die Abstiegsmöglichkeit sehr real ist. Der einzige Lichtblick für den Verein ist, dass der ehemalige Vorsitzende Daniel Levy, der 25 Jahre lang regierte, bevor er letztes Jahr zurücktrat, eine Struktur geschaffen hat, falls das Undenkbare eintreten sollte.

Igor Tudor befindet sich im Prozess der Rettung als neuer Tottenham-Trainer, doch die 100-prozentige Abstiegssicherheit, die er den Spurs-Fans zum Zeitpunkt seiner Ernennung gab, hat in zwei Spielen null Punkte gebracht. Damit balanciert Tottenham erneut über der Abstiegszone, doch mit nur vier Punkten Rückstand auf West Ham auf dem Abstiegsplatz und einer Niederlage in den ersten beiden Tudor-Spielen ist Tottenham nun ein echter Abstiegsanwärter.

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Eine Katastrophe für den Verein, aber es ist erwähnenswert, dass der ehemalige Vorsitzende Daniel Levy dafür gesorgt hat, dass der Verein keine Gehaltsausgaben, die an den Premier-League-Spielbetrieb angepasst sind, in den Championship-Aufzug einbringt.

Denn laut The Athletic hat Levy dafür gesorgt, dass eine Klausel in den Vertrag der meisten Spieler eingearbeitet wurde, die im Falle eines Abstiegs fast halbiert wird. Kein Spieler hielt diese Klausel für relevant.

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