Man könnte meinen, es sei Zeit, das Handtuch zu überstürzen, da mehrere Premier-League-Klubs Alexander Sørloth auf der Strecke haben, während Atlético-Madrid-Trainer Diego Simeone den norwegischen Stürmer zuletzt häufiger eingesetzt hat.

Fenerbahçe gibt nicht auf und versucht weiterhin, Alexander Sørloth zu verpflichten.

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Atlético Madrid steht vor entscheidenden Wochen in der Kaderplanung. Trotz der guten Leistungen des Teams und ambitionierter Ziele in allen Wettbewerben rückt das Wintertransferfenster einen bestimmten Namen wieder ins Zentrum der Debatte.

Alexander Sørloth, der ein regelmäßiger Stürmerpartner von Julián Álvarez war, könnte das Metropolitano noch vor Ende Januar verlassen. Der Verein schließt seinen Weggang nicht aus, und ein Gebot der Türkei droht, Atléticos Pläne zu durchkreuzen.

Sørloth ohne garantierten Startplatz im Metropolitano
Alexander Sørloth hat derzeit eine prominente Rolle beim Atlético Madrid. Der norwegische Stürmer ist zusammen mit Julián Álvarez an der Spitze ein Stammspieler und trägt mit körperlicher Präsenz, Kopfspiel und ständiger Arbeit ohne Ball bei.

Seine sportliche Rolle bedeutet jedoch nicht, dass er unantastbar ist. Bei Atlético herrscht das Gefühl, dass Sørloth geliefert hat, aber er ist nicht zu einem Pionier geworden, der langfristig das Offensivspiel des Teams komplett prägt. Sein Profil wird geschätzt, gilt aber nicht als unverzichtbar, falls ein attraktives Finanzangebot kommt.

Das Sportmanagement hat eine klare Position. Der Club wird ihn nicht verdrängen, aber auch keine Hindernisse in den Weg legen. Erreicht ein bedeutendes Angebot die Büros des Metropolitano, wird es sorgfältig geprüft. Priorität hat es, das sportliche Gleichgewicht zu wahren und gleichzeitig die Marktchancen zu nutzen, um andere Schlüsselpositionen zu stärken.

Fenerbahçe bereitet ein neues Angebot vor, das das vorherige, das 25 Millionen Euro betrug, übertrifft
Das Interesse von Fenerbahçe ist nicht neu, hat aber in den letzten Stunden an Fahrt gewonnen. In der Türkei spricht man über einen sehr ernsthaften, entschlossenen Angriff auf den norwegischen Stürmer – ein Gebot, das 30 Millionen Euro überschreiten und Atlético Madrid in eine schwierige Lage bringen würde.

Fenerbahçe sucht einen führenden Stürmer, der sein Projekt anführen und sowohl national als auch in Europa auf hohem Niveau konkurrieren kann. Sørloth passt perfekt in dieses Profil aufgrund seiner Erfahrung, Statur und seines Wissens im internationalen Fußball. Außerdem ist der Spieler selbst mit dem türkischen Fußball vertraut, was eine mögliche Rückkehr ermöglichen könnte.

Es gibt keine endgültige Ablehnung seitens des Spielers. Mit 30 Jahren weiß Sørloth, dass er einen der letzten großen Verträge seiner Karriere bekommen könnte und der finanzielle Vorschlag des türkischen Klubs sehr attraktiv wäre. Das Interesse ist echt, und das Szenario beginnt sich zu formen.

Atlético hat es nicht eilig, ist sich aber bewusst, dass der Deal schnell abgeschlossen werden könnte, wenn die Summen den Erwartungen entsprechen. Über 30 Millionen Euro zu überschreiten, wäre ein starkes Argument für die Genehmigung des Transfers.

Ein klarer Plan, falls die Abreise realisiert wird
Ein möglicher Abgang von Sørloth würde Atlético Madrid nicht überraschen. Der Verein erwägt bereits verschiedene Szenarien und ist zuversichtlich, dass sie, falls Sørloth geht, in den Wintermarkt eintreten werden, um einen verlässlichen Stürmer zu verpflichten.

Das Ziel ist es nicht, offensive Stärke zu verlieren, sondern den Angriff mit einem Spieler neu zu gestalten, der besser in die mittelfristigen Pläne passt. Der Trainerstab ist der Meinung, dass es entscheidend ist, einen Stürmer zu haben, der Tore, Konstanz garantiert und Julián Álvarez ergänzt, besonders für die spätere Saisonhälfte.

Der Januarmarkt ist eine Herausforderung, aber Atlético ist zuversichtlich, dass sie einen bedeutenden Deal sichern können, wenn der finanzielle Rahmen vorhanden ist. Sørloths Abgang würde dieses Spiel schaffen und es ermöglichen, einen ehrgeizigen Kauf zu verfolgen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden.

Vorerst bleibt der Stürmer ein Stammspieler im Team und professionell engagiert. Es gibt keine Anzeichen von Haarbruch oder innerer Spannung. Alles wird von den nächsten Schritten abhängen und davon, ob Fenerbahçe den entscheidenden Schritt macht.

Alexander Sørloths Zukunft weist erneut auf die Türkei als reale Möglichkeit hin. Atlético wartet, überlegt und plant. Der Markt entwickelt sich weiter, und die Lösung kann jederzeit kommen.

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