Am Freitag war es in Bournemouth richtig heiß. Manchester United hat mit dem dritten Platz in der Premier League einen guten Griff auf das Champions-League-Ticket, wobei Carrick einen weiteren Sieg jagt. Es endete mit einem 2:2-Unentschieden und einem Spiel, aber nach dem Spiel war Carrick ansonsten sehr genervt von den Schiedsrichterentscheidungen. Jetzt verfolgt der Verein eine Beschwerde.

Es war fußballerisch dramatisch, als Harry Maguire wegen Fouls an Evanilson im Strafraum die Rote Karte erhielt, was zu einem Elfmeter führte. Kurz zuvor hatte sich ein ähnlicher Vorfall im zweiten Strafraum ereignet. Hier wurde Amad Diallo gefoult, doch der Schiedsrichter übersah die Situation. Dies veranlasste später sowohl Bruno Fernandes als auch Michael Carrick zu einer Reaktion. “Entweder ist das eine Strafe – und das andere auch – oder keines ist ein Elfmeter”, sagte Bruno Fernandes nach dem Spiel gegenüber Sky Sports.

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Laut dem englischen Journalisten Ben Jacobs beabsichtigt Manchester United, eine offizielle Beschwerde beim PGMOL (dem englischen Schiedsrichterverband) einzureichen. Sie glauben, dass Amad Diallo gefoult wurde, ohne dass der Bournemouth-Spieler versuchte, den Ball zu verfolgen. United hält dies für einen klaren VAR-Fehler und bezieht sich auch auf die Situation rund um Harry Maguires rote Karte, die vergleichbar war.

Die Premier League verteidigt Entscheidungen bereits in der Defensive. Zum Vorfall mit Amad Diallo erklärt die Premier League: “Die Entscheidung des Schiedsrichters, nach einem Foul von Truffert keinen Elfmeter zu geben, wurde vom VAR überprüft und bestätigt – da festgestellt wurde, dass der Kontakt nicht als Foul ausreichte.

Zum Vorfall mit Harry Maguires roter Karte und Elfmeter gegen Bournemouth lautet die Erklärung: “Die Entscheidung des Schiedsrichters, Maguire einen Elfmeter und eine Rote Karte für die Verhinderung einer offensichtlichen Torchance zu geben (DOGSO), wurde vom VAR überprüft und bestätigt – da es als Holding ohne Versuch, den Ball zu spielen, bewertet wurde.”

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Dann werden wir sehen, ob Manchester United mit der Beschwerde weiterkommt.