Manchester United, auf der Suche nach dem letzten Ersatz für Rúben Amorim, hat Borussia Dortmund ins Visier genommen.
Manchester United navigiert in den letzten Jahren erneut in vertrauten Gewässern: die Suche nach einem Trainer, der ein tief beschädigtes Projekt wieder aufbauen kann. Nach der Entlassung von Rúben Amorim hat der Old Trafford Club einen neuen Reflexionsprozess begonnen, der seine kurz- und langfristige Richtung bestimmen wird.
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Während Michael Carrick die tägliche Verantwortung für die Kabine übernimmt und die Saison möglicherweise als Übergangslösung beenden könnte, arbeitet der Verein bereits an einer breiten Liste von Kandidaten. Darunter ist ein Name, der sowohl in England als auch in Deutschland überrascht wurde.
Manchester United prüft nach Amorims Fall Optionen
Der Weggang von Rúben Amorim war kein Einzelfall, sondern vielmehr das jüngste Kapitel einer Strukturkrise, die Manchester United seit mehreren Spielzeiten verfolgt. Der Verein sucht nach mehr als nur einer sofortigen Lösung: Er braucht einen Trainer, der Ordnung schaffen, eine Wettbewerbsidentität neu aufbauen und eine Kabine unter großem Mediendruck führen kann.
Obwohl Michael Carrick internen Respekt genießt und vorübergehend das Ruder übernommen hat, schließt Old Trafford nicht aus, sich vor dem Sommer dem Trainermarkt zu widmen, falls sich eine Gelegenheit ergibt, die ihrer Projektvision entspricht. Die Priorität ist, frühere Fehler nicht zu wiederholen und übereilte Entscheidungen zu treffen, selbst wenn der Kontext schnelles Handeln erfordert.
Niko Kovač steht auf der Liste… und überrascht viele
Einer der Namen, die in den letzten Stunden aufgetaucht sind, ist Niko Kovač, der derzeitige Trainer von Borussia Dortmund. Der Kroate steht seit fast einem Jahr an der Spitze der deutschen Mannschaft, doch seine Zeit im Signal Iduna Park hat bei den Fans keinen besonders positiven Eindruck hinterlassen.
Gerade aus diesem Grund hat seine mögliche Kandidatur für Manchester United selbst in Deutschland überrascht. Kovač hatte Schwierigkeiten, die beste Leistung aus einem Kader mit Talent, Tiefe und hohen Ambitionen herauszuholen. Das Team hat Inkonstante, mangelndes Selbstvertrauen in wichtigen Spielen und einen Spielstil gezeigt, der nicht überzeugt. Tatsächlich wird ein bedeutender Teil der Dortmund-Anhänger ihn in England willkommen heißen.
Aus Uniteds Sicht wird Kovačs Profil aufgrund seiner Erfahrung bei Top-Vereinen und seines disziplinierten Charakters analysiert, was in einer Kabine, die Anzeichen taktischer Disziplin und wettbewerbsmäßiger Entspannung zeigt, als notwendig angesehen wird. Seine jüngste Leistung wirft jedoch berechtigte Zweifel auf.
Eine spaltende Entscheidung, die Skepsis erzeugt
Auch die mögliche Verpflichtung von Niko Kovač zu Manchester United stößt weder innerhalb noch außerhalb des Vereins auf einstimmige Zustimmung. In Old Trafford herrscht das Gefühl, dass das Problem nicht allein durch Strenge oder defensive Struktur gelöst werden kann – zwei Eigenschaften, die mit dem kroatischen Trainer verbunden sind. United fordert einen Wiederaufbau, aber auch eine klare Spielphilosophie, die bei einer Fangemeinde Anklang findet, die halbherzige Projekte leid ist.
In Deutschland ist die Debatte noch ausgeprägter. Viele Fans von Borussia Dortmund sind der Meinung, dass Kovač es versäumt hat, Schlüsselspieler zu fördern oder dem Team eine erkennbare Identität zu verleihen. Daher wird die Nachricht von Manchester Uniteds Interesse eher als Fluchtweg denn als Anerkennung seiner Arbeit wahrgenommen.
Unterdessen hält der englische Verein mehrere Optionen offen. Carricks Kontinuität während der gesamten Saison bleibt eine mögliche Option, besonders wenn sich die Ergebnisse verbessern und die Kabine reagiert. Gleichzeitig erwägt der Sportdirektor Profile sowohl für eine sofortige Lösung als auch für eine strategische Veränderung im Sommer.
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Die Aufnahme von Niko Kovač auf der Liste spiegelt den Mangel an klarem Konsens bei Manchester United wider und die Herausforderung, den idealen Trainer zu finden. Old Trafford steht vor einer weiteren entscheidenden Entscheidung, im Bewusstsein, dass ein weiterer Fehltritt auf der Trainerbank zu bleibenden Schäden führen könnte, was ohnehin schon wie eine strukturelle Krise zu sein scheint. Die Zeit drängt, und es gibt immer weniger Spielraum für Fehler.








