Nach dem Einzug ins achtelfinale der Champions League hob ESPN drei Spieler besonders als “aufstrebende Stars” hervor: Jens Petter Hauge, Kasper Høgh und Håkon Evjen. Kaum ein Transferfenster vergeht, ohne dass europäische Vereine nach Bodø strömen, um einen der größten Stars des Vereins zu verpflichten, aber diesmal ist die Lage völlig anders.
Eines davon ist natürlich, dass Glimt Millionen Euro ohne Spielerverkäufe einspielt, mit einem Strohhalm in der Schatztruhe der Champions League. Wichtiger noch: Spieler im Glimt-Trikot haben erlebt, wie ein Kasper Zinckernagel, Albert Grønbæk oder Ola Solbakken ihr Sparkonto in Europa gefüllt hat, aber ansonsten als Fußballspieler wenig Grund zur Zufriedenheit. Jens Petter Hauge verschwand 2020 für 24 Spiele zu AC Mailand, absolvierte eine Runde bei Eintracht Frankfurt mit 56 Spielen und wurde dann für 29 Spiele an Gent ausgeliehen.
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Als Hauge weiterhin von einem Verein zum anderen wechselte, ohne großen Erfolg, fiel die Entscheidung, nach Bodø/Glimt zurückzukehren. Zuerst bei der Miete, dann dauerhaft. Etwas mehr als ein Jahr später, im gelben Glimt-Trikot, hat die globale Fußballpresse den 26-Jährigen mit seinen Toren gegen Dortmund, City und zweimal Inter Mailand eingeholt.
ESPN stellt Hauge, Høgh und Evjen in den Mittelpunkt; die Frage, die sich die drei stellen müssen, ist, warum sie Bodø/Glimt überhaupt verlassen sollten, nicht welchen Club sie “da draußen” wählen sollten.
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Denn bei Bodø/Glimt liegt der Spaß, wo das Spiel stattfindet, das das Potenzial der Spieler hervorbringt. Nicht auf einer Bank bei einem großen europäischen Klub mit einem Trainer, der in der nächsten Saison froh ist, gefeuert zu werden. fragt Albert Grønbæk.








