Robin van Persie. Der Name weckt bei den Arsenal-Fans schöne Erinnerungen, die die 132 Tore des Niederländers im Gunners-Trikot erlebten (und schmerzhaft, als er 2012 das United-Trikot überstreifte). Als Trainer hat der legendäre Stürmer gerade erst angefangen, bekommt aber schon die Chance auf eine große Aufgabe.
Derzeit führt Van Persie Heerenveen an, Mitte Februar liegt der Club der Eislaufstadt auf dem 9. Platz in der Eredivisie. Fünf Plätze höher hat Feyenoord kürzlich den Ersatz von Arne Slot, Brian Priske, entlassen.
Ein Klub in der Krise? Wohl kaum, nach dem Champions-League-Spiel am Dienstag. Mit einem Remis gegen den AC Mailand im San Siro ist der Klub für die Champions League qualifiziert.
Trotzdem ist es für den Verein mit dem Meistertitel 2022/23 und dem 2. Platz in der vergangenen Saison nicht nachhaltig, vom Titelrennen von Ajax und PSV bereits nach zwanzig Spielen gefesselt
zu sein.
Laut David Ornstein von The Athletic holt Feyenoord nun Van Persie als neuen Cheftrainer. Van Persie begann und beendete seine Karriere als Spieler bei Feyenoord. Das ist also eine natürliche Wahl.
Für den 41-Jährigen eine Riesenchance, direkt in den Champions-League-Zirkus, zum ersten Mal als Trainer.