Neben seiner Kraft im norwegischen und nordischen Fußball hatte Åge Hareide eine internationale Karriere, die großen Respekt verdient. Er war tatsächlich der zweite Norweger, der als Profispieler über den Atlantik nach England reiste. – Zuerst Manchester City und Norwich. Außerdem gab es 50 Länderspiele für Norwegen.
Hareide, einer der größten Fußballpersönlichkeiten Norwegens aller Zeiten, wurde Anfang dieses Jahres mit Gehirntumor diagnostiziert, und als sehr kranker Mann konnte er reisen und erleben, dass Norwegen sich für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert hatte, was ein Fußballherz erfreute. – Das Schlüsselwort war Freude, das auf Åge Hareide zutrifft, ist Freude, und angesichts von Widrigkeiten fand er den Mut und die Kraft, weiterzumachen.
Nach seinem Rücktritt als Fußballspieler begann eine Trainerkarriere, die ebenfalls von historischem Hype geprägt war; er ist der Einzige, der Teams zu Ligagold in Norwegen, Schweden und Dänemark geführt hat. – Åge Hareide war Nationaltrainer für Norwegen und Dänemark und war am Ende seiner Karriere bis 2023 Nationaltrainer Islands.
Norwegische Fußballlegende ist gestorben: Åge Hareide
Fußballlegende Åge Hareide verstarb am Donnerstag, umgeben von seiner Familie. Er war 72 Jahre alt.
Hareide wurde im Juli mit Gehirntumor diagnostiziert und starb nach kurzer Krankheit. “Papa ist heute Nacht eingeschlafen, zu Hause, mit seiner Familie um sich herum. Jetzt hat er sein letztes Spiel gespielt. Wir sind ewig dankbar für all die Liebe, die wir während seiner Krankheit erhalten haben”, schreibt sein Sohn Bendik an VG.
Der Mann aus Hareid war über fünf Jahrzehnte hinweg eine der prominentesten Persönlichkeiten des norwegischen Fußballs. Er war 17 Jahre lang aktiv.
Als Trainer hatte er in ganz Skandinavien große Erfolge. Er gewann Meisterschaften in Norwegen, Schweden und Dänemark und führte Malmö FF in die Champions League. Seine größte Leistung war er als Nationaltrainer Dänemarks, als er sie zur Weltmeisterschaft 2018 führte, bei der das Team in einer dramatischen Achtelrunde gegen den späteren Finalisten Kroatien ausgeschieden ist.
Für seine Leistungen wurde er zum dänischen Trainer des Jahres ernannt und zum Ritter des Danebrogordens ernannt. In Norwegen wurde ihm Kniksens Ehrenpreis verliehen.
Åge Hareide war bekannt für sein charakteristisches Lächeln und seine gute Laune.











