Am Montag nannten wir es die dümmste Entlassung der Premier League, als berichtet wurde, dass Sean Dyche riskierte, als dritter Nottingham-Forest-Trainer in dieser Saison entlassen zu werden, falls er das nächste Premier-League-Spiel nicht gewinnen würde. Am Mittwoch gab es ein Unentschieden gegen Wolverhampton, nicht viele Stunden später war Dyche im City Ground fertig.

Okay, Nottingham Forest liegt drei Punkte über der Abstiegszone, aber Dyche übernahm im Oktober, wurde im Januar für die Auszeichnung als Trainer des Monats nominiert und hat dem Verein sechs Premier-League-Siege beschert, wobei der wilde 0:3-Sieg gegen Liverpool in Anfield an der Spitze stand.

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Wenn es einen Trainer gibt, den man im Kampf um das Überleben in der Premier League am Spielfeldrand haben möchte, dann ist es Sean Dyche. Für uns ist es verrückt, einen der besten Premier-League-Trainer im Januar fallen zu lassen, der tatsächlich erfolgreich war, angesichts des Ausgangspunkts im Oktober. Nun hat Forest-Besitzer Evangelos Marinakis erneut den Panikknopf gedrückt, kehrt der griechische Milliardär wieder zum “Vertrauten” zurück. Als der griechisch geborene Ange Postecoglou verpflichtet wurde, war dies ein Trainer, den Evangelos selbst für perfekt hielt. Acht Spiele später war Postecoglu Geschichte.

Laut The Athletic holt Marinakis Vitor Pereira, der in der ersten Saisonhälfte bei Wolverhampton entlassen wurde, die Wolves aber letzte Saison trotz eines schwierigen Starts vor dem Abstieg bewahrte. Außerdem hat der Forest-Besitzer Marinakis eine gemeinsame Vergangenheit mit Pereira aus Olympiakos, wo der Portugiese den Verein zur griechischen Meisterschaft führte.

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Für uns wirft man den proto-englischen Kämpfer Sean Dyche nicht vor dem Schlammringen, das den Abstiegskampf ausmacht.