Nach drei Jahren und 107 Spielen für Manchester United trat Christian Eriksen letzten Sommer als Free Agent aus. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete sein Agent seit Neujahr auf Hochtouren, um den Verein und die Liga perfekt für seinen Kunden zu finden. Eriksen wollte mit Dänemark zur Weltmeisterschaft fahren, wo saudische Geldbehälter oder MLS ohnehin nicht in Frage kamen. Am Ende fiel die Wahl auf den elftbesten deutschen Klub. Diese Wahl hat Eriksen ein Nationalmannschaftsticket verschafft, hat sich aber als eine Wendung erwiesen, die niemand vorhergesagt hatte – nur nach Süden in Richtung Abstieg.

Als Eriksen vor der Saison bei Wolfsburg unterschrieb, kam der Gedanke an einen möglichen Abstieg sicherlich nicht in den Sinn. Mit noch sieben Punkten in der Ligasaison liegen Eriksen und Wolfsburg sensationell unter der Abstiegsgrenze!

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Wolfsburg hat schon lange mit dem Abstieg “geflirtet”, aber jetzt ist es wirklich ernst geworden. Nach der Niederlage in der vorherigen Runde gegen Werder Bremen liegt Wolfsburg mit drei Punkten auf Platz 16, was ihnen den Einzug in die Playoffs gegen ein Team aus der 2. Bundesliga, und fünf Punkte bis zu einer sicheren Parade. Eriksen hat sein Ding getan, in 24 von 25 Ligaspielen eingesetzt und 2 Tore und 8 Vorlagen erzielt, aber wenig geholfen.  

Kicker hat genauer untersucht, was der Abstieg bedeuten wird, und laut der deutschen Zeitung sind auch alle Spielerverträge in der 2. Bundesliga, aber die Gehälter der Spieler werden um 35 Prozent gekürzt. Letzte Saison belegte Wolfsburg den 11. Platz in der Bundesliga, neun Punkte hinter dem 6. Platz und dem Conference-League-Ticket. Christian Eriksen hatte vermutlich nicht mit einer Gehaltskürzung von 35 Prozent gerechnet und gegen Bayern II, Andernach und Viktoria spielen.

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