Nach der 2:3-Niederlage gegen Bournemouth diskutierten mehrere Spurs-Spieler lautstark mit den Gästen aus Tottenham. Dann folgte die Erklärung von Kapitän Cristian Romero, der das Spurs-Management dafür kritisierte, sich in der Not zu verstecken. Am Freitag eskalierte die Situation, als der Tottenham Hotspur Supporter’s Trust einen Brief veröffentlichte, der die starke Unzufriedenheit mit der Lage zusammenfasste.

Hier ist ein Teil der Zusammenfassung der Fans der Situation: “Die Mitglieder des Vorstands von THST haben sich heute (26.09.26) mit Vertretern des Clubs auf Seniorenebene getroffen, um die Bedenken der Fans bezüglich der jüngsten Ereignisse und der aktuellen Situation im Verein zu besprechen. Wir betonten die Notwendigkeit, dass die Vereinsleitung direkt mit den Fans über diese Angelegenheiten kommuniziert.”

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“Der Vorstand von THST steht in den letzten Wochen und Monaten im Dialog mit dem obersten Management des Fußballvereins und hat wiederholt die Bedenken der Fans bei ihnen geäußert. Obwohl wir die Veränderungen im Personal hinter den Kulissen des Vereins anerkennen, wurde dies leider nicht durch Verbesserungen auf dem Platz ergänzt.”

“Es scheint auch einen dramatischen Rückgang der Ambitionen des Fußballvereins zu geben, wie das bisherige Transferfenster und wiederholte Aussagen von Thomas Frank zeigt, der die Fans daran erinnert, dass der Verein letzte Saison den 17. Platz in der Premier League belegte, dass der Verein nur durch den Gewinn der Europa League an der Champions League teilnimmt und dass Bournemouth (ein Team ohne Sieg in 11 Spielen) “immer ein schwieriges Team” sei”. und dass er “den Job nicht mag”.

“Fans schämen sich, dass Spieler sie direkt konfrontieren, um ihr Recht auszuüben, sich auszudrücken, dass der Kapitän öffentlich ‘andere Leute’ im Verein kritisiert, die nicht sprechen, außer ‘ein paar Lügen zu erzählen’, und dass der Trainer dabei fotografiert wird, wie er aus einem Arsenal-Pokal trinkt, scheinbar ohne zu wissen, dass er das tut.”

“Auch wenn diese Ereignisse Erklärungen haben, die wir verstehen und sogar mitfühlen können, zeigen sie ein Mangel an Verständnis und mangelnde Sorge um die Wahrnehmung des Fußballvereins. Wir haben dem Verein erneut betont, dass wir der Meinung sind, dass die Vereinsleitung diese Themen öffentlich und durch direkte Kommunikation mit den Fans angehen sollte.”

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“Wir betonten, dass die Fans direkt von der Clubleitung über die Ambitionen des Vereins für diese Saison, die nächste Saison und in naher Zukunft hören müssen. Es beginnt, beschränkt sich aber sicherlich nicht auf das bevorstehende Transferfenster, in dem alle Mittel ergriffen werden müssen, um zu zeigen, dass Tottenham Hotspur ein ernstzunehmender Fußballverein ist und dass wir wirklich ‘öfter, öfter gewinnen’ wollen.”