Anfang 2019 saß Liam Rosenior in einem Studio von Sky Sports und gab eine ehrliche Einschätzung der Trainersituation von Chelsea ab. “Die jüngere Geschichte des Clubs lautet: Wenn etwas schiefgeht und es nicht mehr so läuft, wie wir es wollen, wechseln wir den Manager”, sagte der damalige Kommentator in der Sky Sports-Sendung The Debate. Sieben Jahre später und eine Reihe von Chelsea-Trainern hat derselbe Mann zugestimmt, Chelsea zu führen.

2019 war es Roman Abramovich, der das Chelsea-Schiff steuerte. Todd Boehly mag nicht die gleiche Rücksichtslosigkeit wie Abramovich haben, aber Rosenior wird dennoch Chelseas fünfter fester Cheftrainer in fast fünf Jahren unter der BlueCo-Leitung sein.

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Thomas Tuchel hielt 100 Tage der Boehly-Ära durch, Graham Potter bekam etwas über 200 Tage. Mauricio Pochettino bekam nur eine Saison, während Enzo Maresca trotz zweier Trophäen keine zwei hatte.

Rosenior kommt auf eine völlig andere Basis ins Chelsea-Bild als seine Vorgänger bei BlueCo. Bei seinen ehemaligen Vereinen wie Hull, Derby und Straßburg hat er weder den Status eines Tuchel noch Pochettino, noch die Premier-League-Erfahrung wie Potter.

Am Dienstag bestätigte Rosenior, dass er zugestimmt hat, Chelsea zu übernehmen, sieben Jahre nachdem er selbst im Studio von Sky Sports saß und die extreme Fähigkeit des Klubs analysierte, seine Trainer zu entlassen.

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