Am Samstag gab es endlich das Debüt von Albert Grønbæk. Der ehemalige Bodø/Glimt-Spieler befindet sich in dem, was er als das härteste Jahr seiner Karriere beschreibt.
Nach dem Abschied aus Bodø/Glimt im Jahr 2024 ist Grønbæk von der Ligue 1 (Rennes) in die Premier League (Southampton) und in die Serie A (Genua) aufgestiegen, ohne sich wirklich zu etablieren. Als im Februar bekannt wurde, dass der Däne auf dem Weg zum Hamburger SV und in die Bundesliga war, wurde dies als kluge Entscheidung bezeichnet.
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Im Viaplay-Programm “Einwanderungsdienst” wies Mikkel Beckmann darauf hin, dass die Bundesliga sofort als vernünftiges Ziel für das ehemalige Bodø/Glimt-Profil erscheint.
“Französischer Fußball hat ihm nicht gefallen, das haben wir schnell herausgefunden, als er nach Rennes kam. Italienischer Fußball passte ihm überhaupt nicht. Aber der deutsche Fußball passt meiner Meinung nach sehr gut zu seinem Stil, mit seiner sehr, sehr guten Leistung im Umschaltspiel und viel Power und Lauffähigkeit. Das wäre eine große Veränderung”, sagte Beckmann im Februar über den Transfer.
Mehr als zwei Monate nach der Unterzeichnung beim Hamburger Sportverein steht Grønbæk endlich auf dem Feld. Eine Oberschenkelverletzung, eine Grippe und mangelnde Spielfitness haben den 24-Jährigen außer Gefecht gesetzt.
Mit etwas mehr als 20 Minuten vor Schluss gegen Augsburg (1-1) betrat der Däne das Spielfeld und konnte sich endlich den HSV-Fans zeigen.
Nach dem 1:1-Unentschieden fragte die lokale Presse Hamburger Morgenpost , ob er einen Startplatz in Merlin Polzins Team anstrebe.
“Ich bin ein Spieler, der mehr Stabilität braucht. Eins nach dem anderen. Ich kam rein und spielte 20 Minuten. Es war gut, ein schönes Gefühl, weil ich seit Dezember keinen Fußball mehr gespielt habe. Das ist eine lange Zeit. Ich glaube, das letzte Jahr war vielleicht das schlechteste meiner Karriere”, sagt Grønbæk.
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Seit diesem Sommer ist Grønbæk an Genua ausgeliehen und nun Hamburger SV insgesamt 249 Minuten im Spielfeld. Nun wird der Däne den Bundesliga-Klub davon überzeugen, dass er die Kaufoption von 5 Millionen Euro wert ist. Die Bundesliga sollte dem früheren Glimt-Profil entsprechen, jetzt liegt es an Grønbæk, Gas zu geben.








