Thomas Tuchel gehört zu den acht Trainern auf der Liste, die jetzt einen Job haben, aber vier sind noch arbeitslos.
Die Gazzetta dello Sport hat einst eine Liste der 12 besten verfügbaren Fußballtrainer erstellt – und nur acht von ihnen haben heute einen Job.
Im September 2022 veröffentlichte die italienische Website die Liste, nur wenige Tage nachdem Chelsea Thomas Tuchel entlassen hatte.
Tuchel hatte im Jahr zuvor einen Champions-League-Titel an der Stamford Bridge beschert, aber ein schwacher Saisonstart in Kombination mit Meinungsverschiedenheiten mit den Klubverantwortlichen führte dazu, dass er gehen musste.
Der Deutsche hat nun natürlich wieder einen Job als Trainer der englischen Männer-Nationalmannschaft, nachdem er nach seinem Aufenthalt beim FC Chelsea Trainer von Bayern München war.
Der andere Name auf Tuchels Liste war Tuchels Kollege Mauricio Pochettino, der nun die US-Nationalmannschaft der Männer betreut, die sich auf die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2026 vorbereitet.
Und auch Ex-Leeds-Trainer Marcelo Bielsa dürfte im Sommer in den USA sein – dann aber mit Uruguay.
Claudio Ranieri, der mit Leicester die Premier League gewann, war ebenfalls arbeitslos, als die Liste der Gazzetta veröffentlicht wurde. Er ist jetzt Trainer der Roma, nach der Saison wird er wieder in den Ruhestand gehen.
Auch der ehemalige Trainer von Swansea und Leicester, Paulo Sousa, wurde genannt. Der ehemalige portugiesische Mittelfeldspieler hat eine bewegte Trainerkarriere hinter sich, mit Stationen in Italien, Frankreich, Brasilien, Ungarn, der Schweiz und China sowie einer Zeit als Nationaltrainer für Polen.
Sousa ist jetzt Cheftrainer von Shabab Al Ahli, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielt.
Ole Gunnar Solskjær hingegen, der mit norwegischen objektiven Augen zu den besten Trainern der Welt gehört, führt nun den türkischen Süper Lig-Klub Beşiktaş an, nachdem er 2022 von Manchester United entlassen wurde.
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Die letzten beiden auf Gazzettas Liste, die jetzt einen Job haben, sind Quique Setién und Dejan Stanković, die Trainer des chinesischen Klubs Beijing Guoan bzw. des russischen Klubs Spartak Moskau sind.
Aber was ist mit den anderen vier?
Rafael Benítez
Im September 2022 war Rafael Benítez arbeitslos, nachdem er im Januar desselben Jahres von Everton entlassen worden war.
Im Juni 2023 kehrte er als Trainer bei Celta Vigo in La Liga zurück. Doch als Celta im März des folgenden Jahres nur zwei Punkte über der Abstiegszone lag, wurde der Spanier zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten entlassen.
Joachim Löw
Nach einer Trainerkarriere mit Stationen in Deutschland, Österreich und der Türkei übernahm Joachim Löw 2006 das Amt des Nationaltrainers der deutschen Nationalmannschaft und übte dieses Amt volle 15 Jahre aus.
Trotz Gerüchten über Jobs bei Manchester United und Bayern München ist Löw nicht in den Fußball zurückgekehrt, und es ist ungewiss, ob der 65-Jährige seine letzte Mannschaft bereits trainiert hat.
Jorge Sampaoli
Jorge Sampaoli, eine der schillerndsten Trainerpersönlichkeiten im Fußball, hat im Laufe seiner Karriere nicht weniger als 20 Klubs und Nationalmannschaften trainiert, darunter Argentinien, Chile und Marseille.
Sampaoli war bei der Veröffentlichung der Liste vereinslos, hat aber inzwischen drei neue Jobs.
Sein letzter Klub war Rennes in der Ligue 1, wo er nur zwei Monate und 10 Spiele (mit drei Siegen) blieb, bevor er im Januar entlassen wurde.
Zinedine Zidane
Die große Frage unter den Fans von Zinedine Zidane ist, ob die französische Legende nach zwei Jahren bei Real Madrid jemals wieder den Job des Trainers übernehmen wird.
Die Antwort ist ja – wahrscheinlich.
Eine dritte Station bei Real scheint nicht sehr wahrscheinlich zu sein – aber man weiß ja nie –, während ein Job als Trainer der französischen Nationalmannschaft eine reale Möglichkeit ist.
Der derzeitige Nationaltrainer Didier Deschamps hat angekündigt, dass er nach der WM 2026 in den Ruhestand gehen wird, und Zidane ist bereits der große Favorit auf die Nachfolge.
Es gibt nicht viele andere französische Kandidaten, die bereit sind – der Trainer von Nizza, Franck Haise, könnte einer sein, vielleicht auch Bruno Genesio von Lille – wenn der französische Fußballverband also nicht auf einen ausländischen Trainer setzen will, wird Zidane wahrscheinlich einer der größten Kandidaten sein.
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